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1978 | Horizontale Schwellen und vergessene Erkenntnisfragen

Die geradezu explosionsartige Ausbreitung anthroposophischer Initiativen im deutschen Sprachraum Ende der 1970er Jahre war zwar einzigartig, in abgeschwächter Form fanden aber auch in anderen Ländern Wachstumsbewegungen statt. Zum Beispiel in Frankreich. 

Erstes Goetheanum in der Landschaft

Als neuer Berichterstatter meldete sich Paul-Henri Bideau zu Wort, der ein Lehramt an der Sorbonne innehatte, mit Publikationen über Goethe und Steiner hervorgetreten war und Ende dieses Jahres das Generalsekretariat von seiner Mutter Henriette übernehmen sollte. Er teilte mit, dass ein Sechstel der gegenwärtigen Mitglieder der französischen Landesgesellschaft im vergangenen Jahr in diese eingetreten sei. Trotz ihrer relativ bescheidenen Mitgliederzahl hatte sie – gemäß dem geflügelten Wort »ein Anthroposoph, zwei Institutionen« – eine ganze Reihe von Schulen, heilpädagogischen Heimen, landwirtschaftlichen Betrieben und anderen Einrichtungen ins Leben gerufen. Die Mitglieder in Frankreich begannen sich als Teil eines größeren anthroposophischen Gesellschaftszusammenhangs zu begreifen. Lokale Arbeitsgruppen (Zweige) existierten im Land inzwischen an sechs Orten (zwei im Elsass, vier im Großraum Paris).

John Davy berichtete aus England bzw. dem englischen Sprachraum vom Fortschritt der Übersetzungsarbeit an Steiners Werken, deren englischsprachige Auflage sich in den beiden vergangenen Jahren verdoppelt hatte. In Zusammenarbeit mit amerikanischen, kanadischen und australischen »Freunden« visierte man das ehrgeizige Ziel einer englischen »Gesamtausgabe« an (das bis heute nicht realisiert ist). Gleichzeitig appellierte er an die Versammlung, Englisch zu lernen, damit die anthroposophische Arbeit in der westlichen Welt von Mitteleuropa besser unterstützt werden könne.

Danach rückte Arne Klingborg die geplante Ausstellung zum 50jährigen Jubiläum der Eröffnung des zweiten Goetheanum und mit ihr den anthroposophischen »Kunstimpuls« in den Mittelpunkt.

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