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1979 | Vergangenheit, die nicht vergehen will

Am 25. Februar 1979 lud der Vorstand der anthroposophischen Gesellschaft, bestehend aus Rudolf Grosse, Friedrich Hiebel, Hagen Biesantz, Jörgen Smit, Manfred Schmidt-Brabant und Gisela Reuther die Mitglieder zur Generalversammlung ein, die dieses Jahr am 8. April, einem Palmsonntag, stattfand.

Clara Kreutzer, 1896-1992

Zur Diskussion standen drei Anträge: eine vom Vorstand eingebrachte Änderung des Paragrafen 4 im Statut, der sich auf die Mitgliederaufnahme bezog, ein weiterer zur Erhöhung der Mitgliederbeiträge und Anträge von Barbara und Christian Brühl sowie Bernhard Hartmann zur Mitgliedschaft von Herbert Witzenmann im Vorstand der Gesellschaft. Wie sich noch zeigen sollte, wurde im Verlauf der Debatte auch ein weiterer, vorab nicht veröffentlichter (und damit statutenwidriger) Antrag auf Abberufung Herbert Witzenmanns aus dem Vorstand von Richard Grob, Generalsekretär der Schweizer Landesgesellschaft, durch die Versammlungsleitung zugelassen. Der Erhöhung des Beitrags um 20 Franken pro Jahr war schnell zugestimmt, während die Auseinandersetzungen um die Statutenänderung und vor allem jene über das »beurlaubte« Vorstandsmitglied den ganzen Nachmittag und Abend des Palmsonntags in Anspruch nahm. Laut Antrag des Vorstandes zu Paragraf 4 sollte es künftig nicht nur dem Vorsitzenden der Gesellschaft, sondern auch einem von ihm benannten Stellvertreter (einem anderen Vorstandsmitglied) erlaubt sein, die Ausweise neuer Mitglieder zu unterzeichnen. Erinnert man sich an die einstigen Kämpfe, die über diese Frage im Verlauf der Gesellschaftsgeschichte ausgefochten wurden, überrascht die Komplikationslosigkeit der Zustimmung zu diesem Vorschlag, der mit 6 Neinstimmen angenommen wurde. Bevor wir uns der Diskussion um Herbert Witzenmann zuwenden, sind jedoch die Verhandlungen zu betrachten, die ihr vorausgingen.

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