suche | spenden | impressum | datenschutz

Diese Webseite durchsuchen


Produktlinks


Schwarzbuch Wikipedia

Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss.

Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur.

Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.

364 S., Euro 19,90.

Hier bestellen


Anzeigen

Wenn Sie hier keine Anzeigen sehen, haben Sie einen Adblocker installiert. Bitte fügen Sie für anthroweb.info eine Ausnahmeregel ein. Damit unterstützen Sie das unentgeltliche Angebot dieser Webseite.



1985 | Anthroposophie in Deutschland im Zeichen des Zweifels

Der Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft Deutschland über das geteilte Land und die geteilte Seele der Deutschen.

Bei der Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft am 31. März 1985 kamen auch einige andere Themen zur Sprache, unter anderem die bereits erwähnte Ausgliederung des Philosophisch-Anthroposophischen Verlages, genauer gesagt, dessen Ausgründung als »Zweigniederlassung der Gesellschaft« in Dornach.

Bevor der Vorsitzende auf diese Ausgründung einging, berichtete jedoch der Seniorherausgeber der Wochenschrift Das Goetheanum über deren Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren, seit Martin Barkhoff und Manfred Krüger in die Redaktion eingetreten waren. Einige Bemerkungen aus diesem Bericht sind es Wert, der Nachwelt erhalten zu bleiben.

Rudolf Steiner, so Hiebel, vermochte »das Wagnis einer Wochenzeitschrift« einzugehen, weil ihm in Albert Steffen ein Schriftleiter zur Verfügung gestanden habe, der »als Dichter zugleich der höchst schöpferische Repräsentant der Anthroposophie« gewesen sei«.

Von 1921 bis 1925 sei die Zeitschrift Organ einer »unwiederbringlichen wöchentlichen Offenbarung« des Zeitenstroms der Geistigkeit gewesen (Hiebel meinte vermutlich eine Offenbarung des Zeitgeistes Michael). Seine »eigensten Geistesweisungen« habe der Schöpfer der Geisteswissenschaft zur »unmittelbar authentischen« Veröffentlichung gebracht und diese seien durch die Essaykunst des Dichters (Albert Steffen) bereichert worden.

Zwischen 1925 und 1950 sei Das Goetheanum ein Ort für die Veröffentlichung von Vortragsnachschriften gewesen, danach seien solche nicht mehr erschienen, dafür sei allmählich die Gesamtausgabe aufgebaut worden. Kein Wort verlor Hiebel über die unsäglichen Konflikte um den Verlag und den Nachlass, die sich seit 1950 über Jahrzehnte hingezogen hatten.

Lesen Sie weiter

Nach oben

nach Oben