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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Ärzte stehen auf – Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Am 9. November sandten rund 300 Ärzte einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin, das Präsidium des Deutschen Bundestags, den Deutschen Ethikrat, die Deutsche Ärztekammer sowie diverse Medien. In ihrem Schreiben mit dem Titel »Äzte stehen auf«, beklagen sie, dass Pandemieangst und -panik Politik und Behörden zu immer skurrileren Maßnahmen treiben, die weder von der Vernunft geboten, noch von Empirie gerechtfertigt sind.

Ärzte stehen auf

Masked Devil. © Lorenzo Ravagli, 2020.

Sie fordern die Regierungen dieser Welt dazu auf, sich dem wissenschaftlichen Diskurs zu stellen, statt mit Notstandsgesetzen die Bevölkerungen zu kujonieren. Auch die Medien werden aufgefordert, zu Vernunft und Empirie zurückzukehren. Kritisiert wird die Fixierung auf kumulierte Infektionszahlen, die massenhafte Anwendung nicht validierter, zur Diagnose nicht geeigneter PCR-Tests, die Unverhältnismäßigkeit, ja Maßlosigkeit der verhängten Maßnahmen, die Ächtung oder Diffamierung Andersdenkender, die »coronafreundliche Rechtssprechung« und vieles mehr.

Die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Masken und zum »social distancing« wird ebenso kritisiert, wie die Verhängung von Lockdowns. Nach Auffassung der Ärzte begünstigen viele der verhängten Maßnahmen die Abnahme der natürlichen Widerstandsfähigkeit, führen zu sozialer Isolation, Furcht, anhaltendem Stress und Einsamkeit. Die mit den Lockdowns einhergehende wirtschaftliche Existenznot führe zu einer Zunahme von Depression, Angstzuständen, Suiziden und innerfamiliären Konflikten. Ebenfalls kritisiert wird das irrationale und gefährliche Vertrauen auf neuartige Impfungen, deren mögliche Neben- und Langzeitwirkungen nicht abzuschätzen sind. Die Ärzte stellen die Legitimität der die Regierung derzeit beratenden Experten in Frage und fordern einen Untersuchungsausschuss, der der Frage nach Interessenskonflikten der beteiligten Experten, Forschungsgemeinschaften, Politiker, der Medien und nicht zuletzt der WHO nachgeht.

Sie fordern die sofortige Aufhebung aller Corona-Maßnahmen und eine »Entschärfung« des Infektionsschutzgesetzes, das schwere Eingriffe in die Grundrechte aller Bürger zu legitimieren versuche und das Parlament entmachte.

Im Folgenden der Offene Brief.

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