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Schwarzbuch Wikipedia

Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss.

Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur.

Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.

364 S., Euro 19,90.

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Agenten des Überwachungskapitalismus

Digitale Impfausweise sollen laut einer neuen Initiative amerikanischer Software- und Gesundheitskonzerne Menschen vor Krankheiten schützen und künftig auch mit virtuellen Zahlungsmitteln verknüpft werden. Mit von der Partie ist neben anderen Beteiligten auch das Weltwirtschaftsforum. Im Kampf gegen das Corona-Virus bilden sich Allianzen zwischen Agenten des Überwachungskapitalismus, »zivilgesellschaftlichen Organisationen« und staatlichen Forschungseinrichtungen, deren erklärte Ziele so verlockend wie fragwürdig sind.

Agenten des Überwachungskapitalismus

In einem früheren Beitrag haben wir uns mit Cyberattacken gegen Verbreiter von »irreführenden« Informationen im Zusammenhang mit dem globalen Kampf gegen das Corona-Virus beschäftigt, die von Software-Firmen und Geheimdiensten gemeinsam ausgeführt werden. Die Löschorgien von Google, Facebook und twitter sind allgemein bekannt. Die radikale Zensurmaßnahme gegen den damals noch amtierenden amerikanischen Präsidenten ebenfalls.

In der schriftlichen Empfehlung für »Regierungen, internationale Organisationen und die Privatwirtschaft«, die die Summe aus der »globalen Pandemie-Übung« Event 201 vom 18. Oktober 2019 zog, schlugen das Johns Hopkins Center for Health Security, das Weltwirtschaftsforum und die Bill & Melinda Gates Stiftung »gemeinsam« u.a. Folgendes vor: »Regierungen und der private Sektor sollten der Entwicklung von Methoden zur Bekämpfung von Falsch- und Desinformation vor der nächsten Pandemie eine höhere Priorität einräumen. Regierungen werden mit traditionellen und sozialen Medienunternehmen zusammenarbeiten müssen, um intelligente Ansätze zur Bekämpfung von Fehlinformationen zu erforschen und zu entwickeln. Dazu muss die Fähigkeit entwickelt werden, die Medien mit schnellen, genauen und konsistenten Informationen zu überfluten. Die Gesundheitsbehörden sollten mit privaten Arbeitgebern und vertrauenswürdigen Führungspersönlichkeiten von Gemeinschaften, wie z. B. religiösen Führern, zusammenarbeiten, um sachliche Informationen unter Mitarbeitern und Bürgern zu verbreiten. Vertrauenswürdige, einflussreiche Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft sollten die Kapazitäten schaffen, um die öffentliche Kommunikation schnell und zuverlässig zu ergänzen, Gerüchte und Fehlinformationen zu kontrollieren und die Reichweite glaubwürdiger Informationen zu verstärken, um die öffentliche Kommunikation im Notfall zu unterstützen. Nationale Gesundheitsbehörden sollten eng mit der WHO zusammenarbeiten, um die Fähigkeit zu schaffen, schnell einheitliche Gesundheitsbotschaften zu entwickeln und zu veröffentlichen. Medienunternehmen sollten sich ihrerseits dazu verpflichten, dafür zu sorgen, dass glaubwürdige Nachrichten Vorrang haben und Falschmeldungen unterdrückt werden, auch durch den Einsatz von Technologie.«

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