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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Auf dem Weg in eine Hygiene-Diktatur?

Die Geschichte des Techniums ist alt. 2010 kündigte Kevin Kelly, der Schöpfer dieses Begriffs, seine Emergenz aus den weltweit vernetzten Rechnern an, die mit dem menschlichen Bewusstsein interagieren. Führt uns das Technium auf dem Weg in eine Hygiene-Diktatur?

Platz gesperrt

Aufgrund der Corona-Krise ist dieser Platz bis auf weiteres gesperrt. @ Lorenzo Ravagli 2020.

In seinem Buch What Technology Wants beschrieb Kelly jenes Wesen wie folgt: »Das Technium enthält 170 Quadrillionen Computer-Chips, die in einem einzigen gigantischen Netzwerk zusammengeschlossen sind. Die Gesamtzahl der Transistoren in diesem Netzwerk entspricht inzwischen ungefähr der Zahl der Neuronen, die Zahl der Verknüpfungen zwischen Dateien jener der Synapsen im Gehirn eines Menschen. Diese wachsende planetarische elektronische Membran ist schon jetzt der Komplexität des menschlichen Gehirns vergleichbar. Sie besitzt drei Milliarden verbundene künstliche Augen (Telefone und Webcams), sie verarbeitet Schlagwortsuchen in einer Rate von 14 Kilohertz und verschlingt 5% der weltweit produzierten Elektrizität. … Das Technium teilt eine gemeinsame Wurzel nicht nur mit dem menschlichen Geist, sondern auch mit dem Leben und allen anderen selbstorganisierten Systemen. Und so wie ein Geist nicht nur den Prinzipien gehorchen muss, die die Erkenntnis beherrschen, sondern auch den Gesetzen, die das Leben und die Selbstorganisation steuern, so muss das Technium den Gesetzen des Geistes, des Lebens und der Selbstorganisation gehorchen – ebenso wie unserem Geist. Der menschliche Geist ist lediglich einer von vielen Faktoren, die auf die Entwicklung des Techniums Einfluss nehmen. Und dessen Einfluss könnte womöglich der schwächste sein.

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