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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Aufruf zur Verteidigung der Demokratie in der Coronakrise

Inzwischen sehen nicht mehr nur die vielgeschmähten »Spinner« und »Verschwörungstheoretiker«, die sich auf zweifelhaften Internetplattformen tummeln, um miteinander »Desinformationen« auszutauschen, die Demokratie als politisches System und Lebensform durch die Coronakrise massiv gefährdet, sondern auch 13 Nobelpreisträger, 62 ehemalige Staats- und Regierungschefs sowie 73 prodemokratische Organisationen. Sie haben einen Aufruf zur Verteidigung der Demokratie unterzeichnet.

Aufruf zur Verteidigung der Freiheit

Das in Stockholm ansäßige zwischenstaatliche Institut IDEA (Internationales Institut zur Förderung von Demokratie und demokratischer Teilhabe), das von 34 Mitgliedstaaten getragen wird (darunter Australien, Deutschland, Schweden und die Schweiz), hat zusammen mit der NED, einer 1983 vom amerikanischen Kongress gegründeten und geförderten überparteilichen Stiftung für Demokratie, die über 1000 Projekte von Nichtregierungsorganisationen in mehr als 90 Ländern fördert, einen Aufruf zur Verteidigung der Demokratie verfasst, der die Befürchtungen und Auffassungen jener bekräftigt, die glauben, die Gefahr für die Demokratie gehe gegenwärtig von Regierungen aus, die sich im Namen der öffentlichen Gesundheit zu Institutionen gewandelt hätten, die die Freiheit ihrer Bürger unterhöhlen.

Der Aufruf wurde bereits von mehr als 500 politischen und zivilgesellschaftlichen Führungspersönlichkeiten, Nobelpreisträgern und prodemokratischen Institutionen unterzeichnet.

Über den am 26. Juni veröffentlichten Brief hat, soweit ich sehe, bisher einzig die Berliner Zeitung berichtet.Warum der Aufruf in deutschsprachigen Medien nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhält, weiß ich nicht. Möglicherweise scheint eine vom amerikanischen Kongress geförderte Organisation hiesigen Meinungsbildnern verdächtig. Aber nicht alles, was aus Amerika kommt, ist schlecht.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs haben sich inzwischen die Friedensnobelpreisträger Frederik Willem de Klerk, Juan Manuel Santos und Lech Walesa, der Hongkonger Demokratie-Aktivist Joshua Wong, der Schauspieler und Tibet-Unterstützer Richard Gere, die polnische Filmregisseurin Agnieszka Holland, der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, der britische Historiker Timothy Garton Ash sowie die Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa und Wole Soyinka gesellt, Menschen, die bisher nicht als »Verschwörungstheoretiker« oder Lakaien der CIA gehandelt wurden.

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