suche | spenden | impressum | datenschutz

Diese Webseite durchsuchen


Anzeigen

Wenn Sie auf dieser Seite keine Anzeigen sehen, haben Sie einen Adblocker installiert. Bitte fügen Sie für anthroweb.info eine Ausnahmeregel ein. Damit unterstützen Sie das unentgeltliche Angebot dieser Webseite.


Produktlinks


Selbsterkenntnis in der Geschichte

Band 1 | 1875–1952

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Worum es geht, beschreibt die Einleitung.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung

Band 2 | 1953–1982

Der Zeitraum, den dieser zweite Band der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung umfasst, wurde von Albert Steffen und Rudolf Grosse geprägt. Albert Steffen war bis zu seinem Tod 1963 Vorsitzender der Gesellschaft.

Hier bestellen



Christus, der Bräutigam der Menschheitsseele – 1906

Der Hauptgedanke des Johannes-Evangeliums lässt sich laut Steiner verstehen, wenn man den Sinn der Menschheitsentwicklung erfasst. Der Sinn dieser Entwicklung besteht in der Ichwerdung, der Individualisierung des universellen Menschen, der aus dem Geist des Urgottheit hervortritt, um über Stufen der kosmischen und irdischen Evolution einem Leib entgegenzuwachsen, der die Grundlage für diese Ichwerdung bilden soll. In äußerster Gottferne findet der universelle Mensch zu sich selbst, nur um zu erkennen, dass der Weg, der ihn zu sich führte, ihn zugleich seines Zusammenhangs mit dem Allleben beraubte. Der Verlust dieses Zusammenhangs war der Preis seiner Individualisierung. Der Tod ist der Sünde, das heißt, der Sonderung Sold. Allein aus dem göttlichen Leben kann jene Überwindung des Todes kommen, die nicht zugleich das erworbene Selbstbewusstsein vernichtet. Davon handelt dieser Vortrag in Anknüpfung an das Johannes-Evangelium. Bereits das Eingangskapitel spricht davon, wie sich durch die Ankunft des Christus Jesus die gesamte Menschheit verändert. Die Bedeutung dieser Ankunft lässt sich aus der Parallele zwischen Gattungsentwicklung und Entwicklung des Einzelmenschen begreifen.

Die Gattung entwickelte sich durch aufeinanderfolgende Zeitalter: das polarische, hyperboräische und lemurische. Im ersten passte sich der physische Leib, im zweiten der Ätherleib und im dritten der Astralleib an die irdischen Verhältnisse an: die Vehikel der Individualisierung.

Opens external link in new windowLesen Sie weiter

To top

nach Oben