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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Corona-Ausschuss legt ersten Kurzbericht vor

Der Corona-Ausschuss legt einen ersten Kurzbericht mit Ergebnissen seiner Arbeit vor. Ins Leben gerufen wurde der Corona-Ausschuss von vier Rechtsanwälten. Er führte zwischen dem 14. Juli und dem 21. August in bisher insgesamt 17 Sitzungen (Stand: 18.9.) Befragungen zahlreicher Experten durch.

Corona-Ausschuss

Folgende Themenbereiche werden vom Corona-Ausschuss im ersten Kurzbericht näher erläutert: die Gefährlichkeit von SARS-CoV2, die Aussagekraft der PCR-Tests, die Situation in anderen Ländern, die Gefahr, die vom Virus für das Gesundheitswesen ausging, die Auswirkungen der »Präventiv«-Maßnahmen, die Situation von Kindern und der Bewohner von Pflegeheimen, der Sinn von Masken, der Datenschutz, Impfungen, die Lage der Wirtschaft, die Auswirkungen des Gesundheitsregimes auf den Rechtsstaat, die Rolle der Medien sowie Fehlanreize im Gesundheitssystem. Der Ausschuss kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie das Netzwerk für evidenzbasierte Medizin Anfang September.


Hier folgt der erste Kurzbericht des Corona-Ausschusses vom 14. September 2020. Bitte teilen Sie ihn in Ihren Netzwerken, da er – wie die Arbeit des gesamten Ausschusses –, von der offiziösen Berichterstattung weitgehend ignoriert wird.

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