suche | spenden | impressum | datenschutz

Diese Webseite durchsuchen


Anzeigen

Wenn Sie auf dieser Seite keine Anzeigen sehen, haben Sie einen Adblocker installiert. Bitte fügen Sie für anthroweb.info eine Ausnahmeregel ein. Damit unterstützen Sie das unentgeltliche Angebot dieser Webseite.


Produktlinks


Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Die fundamentalen Denkfehler im Treibhausmodell

Der Diplombiologe Michael Kalisch weist in seinem Essay auf die fundamentalen Denkfehler im Treibhausmodell hin. Zur Geschichte des Treibhauseffekts. Ein Gastbeitrag.

Die fundamentalen Denkfehler

Wasserdampf in Form von Wolken spielt bei der Klimabildung eine zentrale Rolle. Die chaotischen Prozesse entziehen sich bisher jeder exakten Modellierung. (Foto: © Lorenzo Ravagli).

Das Gros der Atmosphäre besteht aus Gasen, die Wärme weder als Strahlung absorbieren noch emittieren können (und zwar bekanntermaßen: bereits Tyndall hat vor gut 160 Jahren hierzu die Empirie geliefert). Diese Gase nehmen aber geleitete Wärme am Boden auf, woraus – so muss man annehmen – ein permanenter Konvektionsprozess entsteht, so lange der Boden erwärmt wird. (Konvektion ist das Aufsteigen erwärmter Luft vom Boden in die Höhe, womit zugleich Wärme transportiert wird). Folge ist eine Atmosphäre, die einen »gigantischen Wärmespeicher« darstellt, wenn auch, verglichen mit den Weltmeeren, einen kleinen.

Man muss die grundsätzliche Frage stellen, wieso die Erde mit gasförmiger Hülle umgeben ist – von Gasen (O2, N2), die erst oberhalb von minus 190-180 Celsius-Grad ihren Siedepunkt erreichen. Bei Temperaturen wie im freien Weltraum wären sie Flüssigkeiten oder Festkörper, wenn sie nicht irgendwie erwärmt werden können. Dass sie gasförmig sind, wird einfach als selbstverständlich hingenommen. Ihre Temperatur am Boden, die uns das Leben ermöglicht, muss also direkt damit zusammenhängen, dass sie bereits Wärme aufgenommen haben und diese auch behalten. Die adiabatische (ohne Wärmeaustausch verlaufende) Temperaturabnahme in der Atmosphäre mit der Höhe spiegelt dann lediglich die abnehmende Dichte dieser Wärme-haltenden Gase wieder.

Wärmeleitung und Konvektion

Offenbar ist der Vorgang der Erwärmung durch direkten Kontakt mit anschließender Konvektion so »unspektakulär«, dass man ihn schon im 19. Jh. weitgehend vernachlässigt hat. Er dürfte auch schwer messbar und quantifizierbar sein, denn sicherlich hängt er auch stark von der Rauigkeit des Bodens ab und ist sehr chaotisch. (Im Internet stieß ich auf ein Buch über Planetenatmosphären, wo in dem Modell der atmosphärischen Temperaturbildung – ganz nach dem Muster des »Treibhauseffekts« aufgebaut – der Term Konvektion als ein Glied von mehreren in den Energieübertragungsprozessen komplett weggelassen war.)

Lesen Sie weiter

To top

nach Oben