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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Ein Übermaß an Toten. Hochrechnungen in der Diskussion

Ein Übermaß an Toten prognostizierte Neil Ferguson vom Imperial College in London in den letzten zwanzig Jahren bei einer Reihe von Epidemien. Seine Hochrechnungen in der Diskussion.

Ein Übermaß an Toten

Am 21. Februar 2020 jährte sich der Tag, an dem die italienische Regierung beschloss, alle Grundfreiheiten und Menschenrechte außer Kraft zu setzen und dem Vorbild des kommunistischen China zu folgen. Damit war der Damm in Europa gebrochen. Unterstützt wurde der Marsch in Richtung Massenquarantäne (»Lockdown«) auch von Hochrechnungen des Imperial College London mit  apokalyptischen Todeszahlen.

Derek Winton veröffentlichte am 20. Februar 2021 auf der englischen Netzseite lockdown sceptics  eine Kritik an Ferguson und der von ihm entwickelten Modellierungssoftware. Winton verfügt über einen Magister in Philosophie und Mathematik und einen weiteren in Computerwissenschaften und hat als kritischer Kommentator die Entwicklung der Modellierungssoftware des Imperial College begleitet.

Im Anschluss an die von ihm veröffentlichte Kritik entspann sich eine Diskussion, an der sich Ferguson und andere Leser von lockdown sceptics beteiligten. Die Kritik Wintons und der nachfolgende Austausch sind so lehrreich, dass sie hier mit freundlicher Genehmigung der Beteiligten dokumentiert werden.

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