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Schwarzbuch Wikipedia

Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss.

Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur.

Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.

364 S., Euro 19,90.

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Gefährdete Freiheit. Vorschläge zu ihrer Verteidigung

Im ersten Teil unserer Auseinandersetzung mit Noah Carls Essays über die gefährdete Freiheit wurde darauf hingewiesen, dass der Autor einen Aspekt des Problems, wie Universitäten und Hochschulen in der Gesellschaft verankert sind, ausgeblendet habe: nämlich die Interferenz zwischen Bildung (Institutionen zur Weitergabe und Fortentwicklung von Kultur) und Ökonomie (Unternehmen, deren Wertschöpfung letztendlich das gesamte Kultursystem einer Gesellschaft unterhält, auch den »steuerfinanzierten« Teil).

Jonathan Haidt

Jonathan Haidt, 2012. Miller Center of Public Affairs, Charlottesville, VA – Flickr, CC BY 2.0.

In einem zweiten Aufsatz geht Carl nun aber auf Vorschläge zu ihrer Verteidigung ein. Zu diesen gehören auch solche, die sich auf die Finanzierung des Bildungswesens beziehen. Der erwähnte Hinweis gilt also nur für den ersten Aufsatz.

Insgesamt stellt er acht Ideen vor: 1. Druck auf die Institutionen, 2. finanzielle Austrocknung, 3. Gründung neuer Universitäten, 4. vorbeugende Selbstverpflichtungen, 5. Einführung von »Vorkämpfern (»champions«) der akademischen Freiheit«, 6. Aufnahme des Kriteriums der akademischen Freiheit in Rankinglisten, 7. Gründung eines akademischen Verteidigungsbündnisses, 8. Gründung neuer Zeitschriften.

Zunächst geht es laut Carl darum, die Öffentlichkeit für das existierende Problem zu sensibilisieren. Dem Ideal der Freiheit verbundene Akademiker, Spender und andere Interessengruppen sollten auf die Institutionen, denen sie verbunden sind, mäßigenden Einfluss ausüben.Besondere Verdienste hat sich Carls Auffassung nach der Sozialpsychologe Jonathan Haidt bei dieser Sensibilisierung erworben, der zusammen mit Greg Lukianoff das Buch The Coddling of the American Mind (Die Verhätschelung des amerikanischen Geistes) verfasste und mit dem Rechtswissenschaftler Nicholas Quinn Rosenkranz die Heterodoxe Akademie gründete.

Beispielhaft für Haidts Argumentation stehen zwei Vorträge.

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