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Schwarzbuch Wikipedia

Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss.

Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur.

Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.

364 S., Euro 19,90.

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Geheimdienste gegen Pharmakritiker

Whitney Webb, 2017 bis 2020 leitende investigative Journalistin bei Mint Press, einem linken Watchdog-Portal, derzeit Autorin für The Last American Vagabondund Unlimited Hangout, veröffentlichte im November letzten Jahres Recherchen über den »Cyberkrieg« amerikanischer und britischer Geheimdienste gegen Pharmakritiker. Es lohnt sich, ihren Hinweisen nachzugehen und ihre Quellen zu überprüfen, zumal parallele Entwicklungen auch in deutschsprachigen Ländern zu beobachten sind, was vor dem Hintergrund der multinationalen Zusammenarbeit von Geheimdiensten in Coronaregimen nicht weiter verwunderlich ist. Ob ihre weitreichenden Schlussfolgerungen zutreffen, ist jedoch nicht ohne weiteres zu beantworten.

Geheimdienste gegen Pharmakritiker

Anfang November 2020, so Webb, hätten die Sicherheitsapparate der Vereinigten Staaten und Großbritanniens angekündigt, die Waffen der digitalen Kriegsführung, die für den »Krieg gegen den Terror« nach dem 11. September 2001 entwickelt worden seien, nun gegen Medienplattformen anzuwenden, die Informationen zu Covid-19 verbreiteten, die den offiziellen staatlichen Narrativen widersprächen. Die Kriegserklärung habe sich explizit auch auf »Impfgegner« bzw. »Impfverweigerer« bezogen.

Der britische Geheimdienst »Government Communications Headquarters« (GCHQ)begann am 9. November mit einer Cyber-Offensive, die gegen Netzseiten gerichtet ist, die als »Propaganda« eingestufte Inhalte veröffentlichen. Als solche eingestuft werden sie, weil sie Bedenken gegen die staatlich geförderte Herstellung von Covid-19-Impfstoffen und die beteiligten multinationalen Pharmakonzerne äußern.

Ähnliche Bestrebungen sind Webb zufolge in den Vereinigten Staaten im Gang. Hier finanzierte das US-Militär eine von der CIA unterstützte Firma, die Algorithmen für Künstliche Intelligenz entwickelt, die speziell auf Nachrichtenplattformen abzielen, die »verdächtige« Desinformationen in Bezug auf Covid-19 und die sogenannte »Operation Warp-Geschwindigkeit« verbreiten, die vom US-Militär geleitete Aktion zur Entwicklung und Applikation von Covid-19-Impfstoffen.

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