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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Band 1 | 1875–1952

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Worum es geht, beschreibt die Einleitung.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung

Band 2 | 1953–1982

Der Zeitraum, den dieser zweite Band der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung umfasst, wurde von Albert Steffen und Rudolf Grosse geprägt. Albert Steffen war bis zu seinem Tod 1963 Vorsitzender der Gesellschaft.

Hier bestellen



Identität ist individuell

Gastbeitrag von Henning Kullak-Ublick.

Seit einiger Zeit geistert eine »Gegenerklärung« der Philosophin und Waldorfmutter Caroline Sommerfeld zu der 2007 verabschiedeten »Stuttgarter Erklärung« und der wortgleichen »Wiener Erklärung« der jeweiligen Waldorfschul-Bünde durch Teile der anthroposophischen Medienlandschaft.

Henning Kullak-Ublick

Sie wendet sich insbesondere gegen den Satz: »Die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik richtet sich gegen jede Form von Rassismus und Nationalismus. Die Freien Waldorfschulen sind sich bewusst, dass vereinzelte Formulierungen im Gesamtwerk Rudolf Steiners nach dem heutigen Verständnis nicht dieser Grundrichtung entsprechen und diskriminierend wirken«, und sieht die gesamte Erklärung als Unterwerfung unter die Gesinnungsdiktatur der herrschenden Eliten und als Verrat an Rudolf Steiners Freiheitsimpuls.

Die Autorin bekennt sich zu der rechtsextremen »Identitären Bewegung«, die unter anderem die »ethnokulturelle Identität« im Grundgesetz verankern und Angehörige anderer Ethnien und Kulturen in ihre jeweiligen Ursprungsländer »remigrieren« will. Die plötzliche Konfrontation mit den Lebensbedingungen eines Siebtels der Weltbevölkerung, als Millionen Flüchtende an die Türen unserer heilen europäischen Enklave klopften, hat zuerst Ratlosigkeit, dann Angst und in der Folge jene Welle des Nationalismus erzeugt, die derzeit durch Europa schwappt und dessen Vorreiter sich immer offensiver anschicken, Volk und »Identität« wieder blutsmäßig (»ethnokulturell«) zu definieren.

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