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Schwarzbuch Wikipedia

Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss.

Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur.

Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.

364 S., Euro 19,90.

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Peter Selgs Steiner-Biografie. Auch eine Antwort auf Helmut Zander

Seit den Monografien Christoph Lindenbergs und Sergej O. Prokofieffs hat kein Autor mehr den Versuch unternommen, eine ernstzunehmende Würdigung von Leben und Werk Rudolf Steiners vorzulegen. Nach den geistigen Verwüstungen, die Helmut Zander mit seiner propagandistischen Kanonade angerichtet hat, erschien die Geschichte dieses Lebens und Werkes wie ein von Gebeinen übersätes Schlachtfeld des I. Weltkriegs. Um so mehr wird jeder, dem Zanders Erzählungen nicht die Besinnung geraubt haben, die monumentale Arbeit begrüßen, die Peter Selg unter dem unprätentiösen Titel »Rudolf Steiner 1861-1925 – Lebens- und Werkgeschichte« in drei Bänden mit einem Umfang von 2146 Seiten soeben vorgelegt hat. Selgs Monografie stellt nicht nur quantitativ Zanders pseudohistoriografisches Machwerk in den Schatten, sondern vor allen Dingen qualitativ.

Zu Recht darf man behaupten, mit Selgs dreibändigem Werk habe die Hermeneutik Rudolf Steiner wieder aus dem Abgrund der Unphilosophie heraufgeholt und beginne einen wahrhaft horizonterweiternden Dialog mit ihm. Selg versucht, »entgegen dem weitverbreiteten Gestus einer kritisch-distanzierten und vorschnell urteilenden Biographik, deren ›Maßstäbe‹ nicht diejenigen des Dargestellten, sondern des Darstellenden sind«, die von Rudolf Steiner in den verschiedenen Epochen seines Lebens »verfolgten Intentionen durch eine subtile Wahrnehmung seines Gesamtwerkes möglichst differenziert herauszuarbeiten und zur Darstellung zu bringen«. So wie sich Steiner einst bemühte, Goethes Anschauungen »rein aus Goethes Wesen, aus dem Ganzen seines Geistes zu erklären«, so strebt auch Selg nach einer Darstellung der geistigen Entwicklung und des Lebensganges Rudolf Steiners, die imstande ist, deren »tiefliegende Wahrheit« aufzudecken und »diese Wahrheit im Bewusstsein der Nachgeborenen« wiederherzustellen.

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