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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Täuschung durch Weglassen und Zwang zur Gesundheit

In Corona-Zeiten hat sich der »Lügenäther«, von dem einst Sloterdijk gesprochen hat, noch einmal verdichtet. Täuschung durch Weglassen (selektive Information) ist allgegenwärtig. Sie wird inzwischen als Mittel zur Rechtfertigung von Zwang benutzt. Ein Gastbeitrag von Roland Tüscher.

Täsuchung durch Weglassen

WHO-Webseite Screenshot

Vor Kurzem erschienen ganz vereinzelt sachbezogene Überprüfungen der sogenannten ›Fallzahlen‹ der Pandemie usw. auch in Medien einer breiteren Öffentlichkeit. In der Berliner Tageszeitungam 10.8.20 und durch den Schweizer Wirtschaftsverband Economiesuisseam 4.8.20 wird das völlig unzureichende interdisziplinäre Spektrum regierungs-beratender Experten und die unsachgemässe Darstellung der Zahlen und Statistiken kritisiert. Das sind Randerscheinungen – in der Politik steht die kritische Selbstreflexion nach wie vor aus. Vorangeschritten sind längst bestimmte Recherchen in Alternativmedien wie in Multipolar, aktuell wieder von Paul Schreyer,wo detaillierte, sachliche Aufklärungsarbeit geleistet wird und im Rubikon, aktuell durch Jens Wernicke, der beispielsweise von offiziellen Stellen nicht veröffentlichte Zahlen-Fakten gerichtlich einfordert.Weiter sei nochmals auf Informationsportale wie Swiss Policy Researchund Corona-Transitionhingewiesen, letztere mit der umfassendsten deutschsprachigen Übersicht über laufende Publikationen zum Thema.

Es existiert inzwischen eine grosse Breite an unabhängigen Untersuchungen zu diesen Zahlen die zeigen, dass deren Präsentation mangelhaft und sogar irreführend ist: Wir haben es mit fehlenden Zahlen- und irrational wechselnden Vergleichswerten in den Statistiken zu tun. Es werden Fakten mit unzutreffenden Interpretationen und Darstellungsweisen vermischt, usw.

Wir sehen jetzt bei immer mehr Menschen: es wird nachgerechnet. Die Diskrepanz zu amtlichen Verlautbarungen ist bestürzend und es entstehen in der Konsequenz daraus ausserparlamentarische Untersuchungsausschüsse, Juristen-Vereinigungen und Grundrechts-Bewegungen vielerlei Art, welche das öffentliche Lügen durch Weglassen nicht mehr hinnehmen wollen. Es entsteht ein demokratischer Widerstand, der sich immer weiter ausbreitet. Andererseits: Die Autorität der Zahlen, die Zahlengläubigkeit ist weltweit in erschreckend hohem Mass etabliert. Es ist nach wie vor zu beobachten, dass die meisten Menschen die Zahlen so aufnehmen und glauben, wie sie von Politik und dieser nahestehenden Medien präsentiert werden – ohne sie selbständig zu durchschauen. Dieser Autoritätsglaube ist so tief verankert, dass er häufig gegen eine selbständige Überprüfung der offiziellen Zahlen wehrt.

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