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Schwarzbuch Wikipedia

Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss.

Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur.

Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.

364 S., Euro 19,90.

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Tschernobyl aus anthroposophischer Sicht (1)

Der Super-GAU von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986, 33 2/3 Jahre bevor ein mutiertes Coronavirus namens SARS-CoV2, dessen ursprüngliche Wirte vermutlich Fledermäuse waren, in China auf Menschen übersprang und eine globale Pandemie mitsamt dazugehöriger Panik auslöste, deren Folgen gegenwärtig niemand verlässlich abzuschätzen vermag.

Auf die 33-jährige Umlaufzeit geschichtlicher Ereignisse kamen wir schon mehrfach zu sprechen. Dieser von Steiner entdeckte hermeneutische Schlüssel erlaubt es uns, Geschichte nicht bloß als lineare Aneinanderreihung äußerer Ereignisse zu betrachten, sondern in ihr Periodizitäten zu erkennen, deren Träger die Menschen selbst in den tieferen (ontologischen) Schichten ihres Wesens sind, in welchen aufgenommene Ereigniskeime ausreifen. Was im Geist gesät wird, wirkt sich nach rund 33 Jahren in den Seelen aus, was in den Seelen zur Reife kommt, zeitigt seine Folgen in den Lebenskräften nach weiteren 33 Jahren. Die epidemische Angst vor dem Atomtod wirkt sich in der Gegenwart als verminderte Widerstandkraft gegen jene Untoten aus, die sich, Vampiren vergleichbar, vom Leben ihrer Wirte nähren und sie dabei zugrunde richten. Unterlage dieser mangelnden Resilienz dürften darüber hinaus die physiologischen Folgen einer Fülle nuklearer Ereignisse sein, die bis zum Ende des 2. Weltkriegs zurückreichen.[1]

1986 lagen solche Spätfolgen noch in weiter Ferne. Was die Menschen nach Tschernobyl bewegte, war die Angst vor radioaktiver Verseuchung und durch sie hervorgerufenen Krankheiten. Auf diese Angst antworteten einzelne Vortragsredner und Autoren, die Tschernobyl aus anthroposophischer Sicht zu beleuchten versuchten.

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