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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Unerwünschte Nebenwirkungen (1)

Ende April veröffentlichten acht Autoren eine Literaturauswertung zu möglichen negativen Gesundheitsfolgen von Gesichtsmasken. Ihre Befunde sind erdrückend. Masken nützen so gut wie nichts – sie können sogar krank machen. Unerwünschte Nebenwirkungen – von Epidemiologie bis Pädiatrie.

Unerwünschte Nebenwirkungen

Masked Devil. © Lorenzo Ravagli, 2020.

In der Einleitung ihrer Arbeit blicken die Autoren auf das Jahr 2020 zurück. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch im April die Verwendung von Masken nur für symptomatische, kranke Personen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens empfahl und von einer allgemeinen Anwendung abriet, änderte sie im Juni diese Empfehlung. Nun befürwortete sie die generelle Verwendung von Masken z. B. an belebten Orten. Allerdings konnte sie für diesen Strategiewechsel keinerlei tragfähige wissenschaftliche Evidenz anführen. Dementsprechend empfahl sie auch keine generelle oder unkritische Verwendung von Masken durch die Allgemeinbevölkerung und erweiterte sogar die Risiko- und Gefahrenliste zum Maskengebrauch.

Die Leitlinie vom April 2020 wies lediglich auf die Gefahr der Selbstkontamination, mögliche Atembeschwerden und ein falsches Sicherheitsgefühl hin, jene vom Juni 2020 erwähnte zusätzliche, potenzielle Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Entwicklung von Hautläsionen im Gesicht, Reiz-Dermatitis, Akne oder ein erhöhtes Kontaminationsrisiko in öffentlichen Räumen durch unsachgemäße Maskenentsorgung.

Unter dem Druck steigender absoluter Zahlen positiver SARS-CoV-2-Tests hätten viele Behörden oder Regierungen das Maskentragen jedoch weiter ausgedehnt, so die Autoren, und diese Ausdehnung regelmäßig damit begründet, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Medien, zahlreiche Institutionen und der größte Teil der Bevölkerung hätten dieses Vorgehen unterstützt.

Unter Medizinern und Wissenschaftlern, Anwendern und Beobachtern von Medizinprodukten sei während dieser Zeit der Ruf nach einer differenzierteren Betrachtungsweise immer lauter geworden. Während es weltweit eine kontroverse wissenschaftliche Diskussion über den Nutzen und die Risiken von Masken im öffentlichen Raum gab, wurden sie in vielen Ländern zur neuen gesellschaftlichen Erscheinung im Alltag.

Vor diesem Hintergrund führten die Autoren ihre Analyse in Form einer Datenbankrecherche in PubMed/MEDLINE zu wissenschaftlichen Studien und Publikationen bis Ende Oktober 2020 durch, deren Auswertung schließlich Ende April 2021 veröffentlicht wurde. Berücksichtigt wurden in erster Linie englisch- und deutschsprachige Publikationen der Evidenzstufen I bis III, die zum Zeitpunkt der Überprüfung nicht älter als 20 Jahre waren.

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