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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Vom Hygienismus zur Gesundheitsdiktatur

Der Philosoph Markus Gabriel schrieb im April 2020 in der Tageszeitung Die Welt: »Der Hygienismus kann in eine Gesundheitsdiktatur umschlagen. […] Er besteht darin, dass wir Menschen als Virusträger betrachten, als potenziell Infizierte, deren Verhalten wir durch strikte Hygienemaßnahme steuern und überwachen müssen, um die Infektionsketten zu unterbrechen.«

Vom Hygienismus zur Gesundheitsdiktatur

Vom Hygienismus zur Gesundheitsdiktatur. Foto © L. Ravagli.

Hans-Jürgen Bandelt, Prof. em. für Mathematik an der Universität Hamburg, kommentiert:

»Inzwischen geht es Schlag auf Schlag.

Die drei Grundpfeiler des inzwischen fast weltweit herrschenden Hygienismus, dem wir ausgeliefert zu sein scheinen, lauten: M-I-T. Dabei steht M für Maskentragen, I für Impfen und T für Testen.

Das Maskentragen soll mit dem feuchten und verkeimten Lappen vor Mund und Nase dem Träger die scheinbare Seuchengefahr drohend bewusst und fühlbar machen und ihn letztlich demütigen.

Das Impfen gilt als scheinbares Erlösungsversprechen, was zwar kollateral einigen Geschwächten den Tod bringt und manchen nicht einmal vor einer Infektion mit dem Virus schützt. Und der von der EU geplante Impfpass soll Zugangsberechtigungen regeln.

Das Testen soll den Bürger disziplinieren und gefügig machen und ihn schließlich vorbereiten auf die ständige Kontrolle über sein Tun und seine Kontakte. Die erzeugten Daten sind in Zukunft vielfältig nutzbar für den Staat und die großen Internetunternehmen. [...]

Wer sich dem M-I-T nicht bedingungslos unterwirft, gilt der Obrigkeit als suspekt. Folglich wird das widerständige Subjekt durch Politik und Medien ausgegrenzt und dämonisiert: erst moralisch, dann gesellschaftlich und schließlich wirtschaftlich wie beruflich vernichtet. [...]

Die Widerständigen gelten als unsolidarisch und gefährlich. »Quarantäne-Verweigerern droht künftig ein Aufenthalt in der Jugendarrestanstalt Mortsfelde in Neumünster«. Dort sollen Verweigerer auch aus anderen Bundesländern konzentriert und interniert werden. Es werden mehr solche Anstalten und Lager werden.

So wird es künftig zwei Sorten Bürger geben: die einen, die alles von der Regierung Verordnete mitmachen, und die anderen, denen zum Leben nahezu alles vorenthalten bleibt: kein Reisen, keine Kultur, kein gemeinsamer Sport, kein Miteinander. Das ist Apartheid. Eigentlich galt sie als längst überwunden, aber sie hat punktuell weiter existiert. Und nun wird sie weltweit im Rahmen des Hygienismus mit Gewalt etabliert und langfristig digital umgesetzt. Österreich im Sauseschritt und Deutschland Schritt um Schritt laufen diesen Weg mit.

Mehr dazu hier

Siehe auch den Beitrag »Auf dem Weg in eine Hygienediktatur?« vom 27. April 2020 im anthroblog

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