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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Von China inspirierte Quarantäne-Politik? (3)

Im Januar dieses Jahres schrieb der amerikanische Anwalt Michael P. Senger einen offenen Brief an das FBI. Darin vertrat er die These, die Kommunistische Partei Chinas habe mit ihrer Quarantäne-Strategie einen großangelegten Propagandafeldzug inszeniert, um die westliche Welt in die Irre zu führen und zu destabilisieren. Der im englischen Original 39 Seiten lange Brief, der eine Fülle von Belegen enthält, wurde an weitere westliche Geheimdienste versandt. Er wird hier unter dem Titel »Von China inspirierte Quarantäne-Politik?« in drei Teilen dokumentiert. Teil 1 und Teil 2 wurden bereits publiziert.

Von China inspirierte Lockdown-Kampagne?

© L. Ravagli 2021.

Als Mitverfasser zeichnen einige Anwälte, eine Pathologin, ein Ex-US-Militär, Politiker und Aktivisten. Ein Teil des Briefes wurde bereits im September 2020 im amerikanisch-jüdischen Online-Magazin Tablet veröffentlicht. Ganz erschienen ist er auf scribd.com. Er versteht sich als »Antrag auf eine beschleunigte Untersuchung zum wissenschaftlichen Betrug in der COVID-19-Gesundheitspolitik«.

Der dritte und letzte Teil beschäftigt sich mit einigen prominenten Befürwortern der Quarantänestrategie in Wissenschaft, Medien und Politik, ihren katastrophalen Kollateralschäden und ihrem möglichen geopolitischen Hintergrund.

Viele einflussreiche Befürworter massiver Freiheitsbeschränkungen sind nicht nur bedauerlich unqualifiziert, um Regierungen in Sachen Pandemie zu beraten, sondern oft auch auffällig prochinesisch gestimmt

Zusätzlich zu den vielen Wissenschaftlern mit Verbindungen zu China haben sich eine Reihe von bedauerlich unqualifizierten Personen gegenüber der Öffentlichkeit und Politikern als Experten in Bezug auf COVID-19-Epidemiologie und Pandemiebekämpfung ausgegeben, obwohl sie in Wirklichkeit keine solche Expertise besitzen. Viele von ihnen legen eine ungewöhnliche Ehrerbietung gegenüber China an den Tag.

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