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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Band 1 | 1875–1952

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Worum es geht, beschreibt die Einleitung.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung

Band 2 | 1953–1982

Der Zeitraum, den dieser zweite Band der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung umfasst, wurde von Albert Steffen und Rudolf Grosse geprägt. Albert Steffen war bis zu seinem Tod 1963 Vorsitzender der Gesellschaft.

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Was nützt die Tugend in Gedanken?

Von Tugenden zu sprechen, gilt heute als antiquiert. Aber als denkendes Wesen kann der Mensch nicht auf Ideen verzichten, an denen er sein Handeln ausrichtet. Die Frage ist nur, was für Ideen das sind.

In einer aufgeklärten Gesellschaft ist die Neigung nicht allzu verbreitet, von Tugenden zu reden. Tugend klingt nach Moral, nach Religion – und das hat wenig mit Effizienz, Wissenschaft oder Nützlichkeit zu tun. Wir sind stolz auf unsere Freiheit, tun und lassen zu können, was wir wollen. Niemand darf vorschreiben, wie wir zu leben haben. Toleranz gegenüber abweichenden Lebensformen steht hoch im Kurs. Unter einer liberalen Gesellschaft verstehen wir eine Gesellschaft, die sich offen zu allem bekennt, was außerhalb der Normen liegt – solange es auch nur einigermaßen tolerabel ist. Allgemein verbindlich sollen keine moralischen Normen sein, nur Gesetze, und was von diesen nicht verboten wird, dürfen wir tun. Diesem Bekenntnis zur Liberalität steht ein erstaunliches Maß an moralischer Empörungsbereitschaft gegenüber, das sich an manchen Handlungsweisen entzündet, die als »verächtlich« gelten.

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