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Selbsterkenntnis in der Geschichte

Das Werk »Selbsterkenntnis in der Geschichte. Anthroposophische Gesellschaft und Bewegung im 20. Jahrhundert« bietet ein Jahrhundert Anthroposophie in verdichteter Form. Erschienen ist inzwischen der erste Band. Worum es geht, beschreibt die Einleitung, von der hier ein Auszug folgt.

Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, eines der aufregendsten spirituellen Experimente des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines teilnehmenden und zugleich kritischen Beobachters im Kontext der zeitgenössischen Geschichte nachzuzeichnen und zu interpretieren. Der Standpunkt des Verfassers dieses Versuchs befindet sich aufgrund der von ihm angewandten Forschungsmethode, die nicht nur ihren Gegenstand, sondern auch die Hervorbringung ihres Gegenstandes beobachtet, zugleich innerhalb und außerhalb dieses Experiments.

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt nicht auf Institutionen oder Organisationen, sondern auf den Debatten, die über das Selbstverständnis der Anthroposophen geführt wurden. Gesellschaft und Bewegung sind in hohem Grade selbstreflexiv; die permanente Diskussion über die anthroposophische Identität gehört damit zum Kern der Geschichte beider. Der anthroposophische Identitätsdiskurs durchdringt alle Arbeitsfelder und sozialen Netze, die sich auf die eine oder andere Art dem gemeinsamen Ursprung verbunden fühlen, auf den sie sich beziehen. Eine Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung muss daher als Geschichte ihrer Diskurse über das eigene Selbstverständnis geschrieben werden. Dass es sich bei einer solchen Diskursgeschichte um eine spezifisch anthroposophische Form von Historiographie handelt, ergibt sich auch aus einem weiteren Gesichtspunkt.

Das Buch kann hier erworben werden. Oder in jeder Buchhandlung



Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime?

Die Corona-Krise entmachtete den Souverän und gab der Exekutive die Kontrolle über das politische Leben in die Hand. Von der Krise als der »Stunde der Exekutive« war vielfach die Rede. Unter Berufung auf einen abzuwendenden Notstand wurden Gesundheits-Regime etabliert, geleitet von dogmatisierter wissenschaftlicher Expertise, begleitet von einer weitgehend uniformierten öffentlichen Meinung und einer anschwellenden Welle der Intoleranz. Aber wer kontrolliert die Gesundheits-Regime?

Wer kontrolliert die Gesundheitsregime?

Dass Regierungen demokratischer Staaten, die stolz darauf sind, »offene Gesellschaften« zu sein, während der Coronakrise in einer nie dagewesenen Weise in die Rechte und Freiheiten des Volkes eingegriffen haben, dürfte unbestritten sein, bestreitbar hingegen die Verhältnismäßigkeit der verhängten Maßnahmen. Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime? Ob jemals eine Debatte über diese Frage und über die Verantwortung für die Folgen der Stilllegung des ökonomischen und gesellschaftlichen Lebens geführt werden wird, bleibt abzuwarten. Nun ist die von der WHO ausgerufene Pandemie in Europa im Abklingen begriffen, der durch sie legitimierte Freiheitsentzug wird von der Exekutive schrittweise rückgängig gemacht; was uns entzogen wurde, soll uns wieder gewährt werden.

Ist der Spuk damit vorüber? Oder haben wir möglicherweise die Generalprobe einer Tragödie erlebt, deren Aufführung erst noch bevorsteht? Werden unsere bürgerlichen Freiheiten künftig so saisonal kassiert, wie Grippeepidemien auftreten, denen nach einer neuen Schätzung der WHO jährlich bis zu 650.000 Menschen weltweit zum Opfer fallen, während bis heute etwa 370.000 Menschen an Covid-19 gestorben sind? Wird die Kontrolle durch ein Gesundheitsregime, das den Wert des Lebens gegen den der Freiheit ausspielt, ohne von uns oder irgendjemand anderem dazu ermächtigt zu sein, möglicherweise zum Dauerzustand? Die Gesetze, die die Ausweitung der Kontrollzone erst ermöglichten, bestehen fort; ihnen ist kein Verfallsdatum eingeschrieben.

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