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Fazit

Wir haben anhand von einigen Beispielen gezeigt, welchen Wust von falschen Behauptungen, ideologischen Verdrehungen, Halbwahrheiten und Lügen Bierl nicht nur über Steiner und die Anthroposophie, sondern schlicht über den Verlauf der Geschichte und die Wirklichkeit aufstellt. Durch unsere Untersuchung dürfte seine fehlende Qualifikation, zu einem angemessenen Urteil über die erwähnten Gegenstände zu kommen, genügend deutlich geworden sein. Bierl stellt in seinem von Verblendung und Fanatismus zeugenden Machwerk buchstäblich Hunderte von falschen Behauptungen auf, die unmöglich im Einzelnen widerlegt werden können, nicht zuletzt deshalb, weil die mindere Qualität der Bierlschen Arbeit einen solchen Aufwand nicht rechtfertigen würde. Indes ist dringend davon abzuraten, in den Bierlschen Zerrspiegel der Wirklichkeit zu blicken, denn die Folge kann nur ernsthafte geistige Verwirrung sein. Eine wissenschaftliche Diskussion über Bierls Pamphlet erscheint angesichts dieser Tatsachen nicht nur obsolet, es würde dieses Kuriosum der Publikationslandschaft auch unnötig aufwerten. Es steht nur zu befürchten, dass Bierls Wahngebäude auf genügend urteilslose Zeitgenossen aufgrund seines suggestiven, geradezu hypnotisierenden Tons Wirkungen ausübt, und sie mit dem Fanatismus infiziert, von dem Bierl mit jeder Zeile seines Pamphlets Zeugnis ablegt.


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