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Anthroposophie

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27.05.16

Anthroposophie im 20. Jahrhundert | 1973 | Mutter, Töchter und der Kampf am Jahrhundertende

Das Epos von der anthroposophischen Weltbewährung war mit all diesen Erzählungen noch keineswegs an sein Ende gekommen. Am Nachmittag des Karsamstags stellten die drei Professoren Bernhard C.J. Lievegoed, Oskar Borgman...[mehr]


27.05.16

Anthroposophie im 20. Jahrhundert | 1973 | Mysterienstätten und die Sehnsucht nach dem Geist

Auch in der Ansprache von Hagen Biesantz am Karsamstag, dem 21. April finden sich einige Versuche, das Bewusstsein der anthroposophischen Identität zu bestimmen. Er gedachte zweier eben Verstorbener: der Eurythmistin Alice...[mehr]


17.05.16

Anthroposophie im 20. Jahrhundert | 1973 | Die Anthroposophische Gesellschaft als »Geistorgan« der Menschheit

Wie vielfältig und sozial folgenreich die Aktivitäten der »tätigen« Mitglieder der Gesellschaft waren, die laut Grosse oft mehrere Arbeitsfelder zu »beackern« hatten, geht aus den Berichten solcher Mitglieder am 19. und 21. April...[mehr]


15.05.16

Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft | 1973 | »Großkampf der Widersachermächte«

Will man erfahren, was die anthroposophische Gesellschaft und Bewegung in einem bestimmten Zeitraum beschäftigt, bieten sich die Mitgliederversammlungen an, die mindestens einmal im Jahr in der Regel zur Osterzeit stattfinden,...[mehr]


20.04.16

Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft: 1972 | »Es ist eine grenzenlose Qual gewesen«

Der vierte und letzte Verhandlungstag der Generalversammlung 1972, der auf Rudolf Steiners Todestag fiel (30. März 1925), stand im Zeichen der Abrechnung mit dem dissidenten Vorstandsmitglied und seinen Getreuen. In der »freien...[mehr]


12.04.16

Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft: »Dem Gewissen kann man keinen Zwang antun«

Nach dem dramatischen Höhepunkt des zweiten Verhandlungstages, dem Auszug Herbert Witzenmanns und eines Teiles der Mitglieder aus dem großen Saal des Goetheanum, verlief auch der dritte Tag der denkwürdigen Generalversammlung...[mehr]


08.04.16

Aristoteles über Seele, Geist und Gott – II

Der Geist (nous) scheint ein unabhängiges Wesen (ousia) zu sein, das in uns Gestalt annimmt und er scheint unvergänglich zu sein. Der wahrscheinlichste Grund für seine scheinbare Zerstörung liegt in der Altersschwäche, aber es...[mehr]


05.04.16

Aristoteles über Seele, Geist und Gott – I

Die Texte des Aristoteles stellen für jeden Übersetzer eine große Herausforderung dar. Das liegt daran, dass seine Sprache in hohem Grade technisch ist. Kaum ein Wort gibt es, das nicht eine komplexe, meist vielschichtige...[mehr]


30.03.16

Plotin über die Selbsterkenntnis der Seele und des Geistes – II

Im zweiten Teil der Enneade V, 3 versucht Plotin († 270) die Beziehung des Geistes (nous) und des Einen (hen) zu bestimmen. Wie ist der Geist, der Vieles und zugleich Eines ist, zu denken und wie unterscheidet sich jenes Eine,...[mehr]


22.03.16

Plotin über die Selbsterkenntnis der Seele und des Geistes – I

Plotin († 270), der gemeinhin als der Begründer des Neuplatonismus gilt, ringt in dieser Untersuchung mit der Frage nach dem Geist, der in der Seele erscheint und nach einer Antwort darauf, wie er sich selbst erkennt. Seine...[mehr]


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Anthroposophie als Projekt

Leben in drei Welten

Anthroposophie – im Unterschied zu Philosophie und Theosophie –, ist an das Werk und Wirken Rudolf Steiners (1861-1925) gebunden. Er hat dem Begriff der Anthroposophie zwischen 1902 und 1925 einen unverwechselbaren Inhalt gegeben. Jeder, der sich heute mit Anthroposophie auseinandersetzt, sei dies in Abgrenzung oder Zustimmung, muss sich mit dem Werk Steiners auseinandersetzen. Dieses hat im 20. Jahrhundert eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet, zu der auch eine breit gefächerte kritische Rezeption gehört.

Wenn Anthroposophie hier als Projekt bezeichnet wird, dann deswegen, weil sie nach Steiners Auffassung durch sein Lebenswerk nicht abgeschlossen wurde. Schon ihre Grundlegung und Entfaltung zwischen 1883 und 1925 ist durch permanenten Wandel und Perspektivenvielfalt gekennzeichnet. Der Facettenreichtum dieses Werkes lässt es kaum zu, von der Anthroposophie zu sprechen. Was Steiner in seinen »Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften« 1897 schrieb, gilt auch für seine Anthroposophie als »Philosophie über den Menschen«: »Es handelt sich nicht darum, dass alle Menschen das gleiche über die Dinge denken, sondern nur darum, dass sie, wenn sie über die Dinge denken, im Elemente der Wahrheit leben ... Man kann daher die Gedanken eines anderen nicht als solche betrachten, und sie annehmen oder ablehnen, sondern man soll sie als die Verkünder seiner Individualität ansehen ... Eine Philosophie kann niemals eine allgemeingültige Wahrheit überliefern, sondern sie schildert die inneren Erlebnisse des Philosophen, durch die er die äusseren Erscheinungen deutet.«

Die Anthroposophie, die in der zeitgenössischen Rezeption vielfach als abgeschlossene Offenbarung aufgefasst wurde, hat sich in der neueren Anthroposophieforschung als Projekt, als unabgeschlossener Entwurf erwiesen. Die spirituelle Bewegung, die heute an das Werk Rudolf Steiners anknüpft, betrachtet dieses als Ausgangspunkt für einen unabschließbaren Forschungsprozess, nicht als geschlossenes System von Lehren. In den 1990er Jahren hat diesbezüglich in der sogenannten anthroposophischen Bewegung eine grundlegende Wandlung stattgefunden. Die anthroposophische Bewegung, ein pluralistisches, kaum definitiv bestimmbares soziales Gebilde, sieht in der Mehrheit ihrer Vertreter die Notwendigkeit, Inhalt und Begriff der Anthroposophie neu zu bestimmen.

Eine solche Neubestimmung kann und muss jedoch vom Werk Steiners ausgehen. Zu was für Ergebnissen sie führt, wird das 21. Jahrhundert zeigen.

Die von Rudolf Steiner selbst herausgegebenen Schriften finden Sie unter »Grundlagen«.


Geschichte

Erstes Goetheanum

Beiträge zur Geschichte der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie. Diese Abteilung schließt sowohl die Wirkungsgeschichte seines Werkes, als auch die Geschichte der von ihm angeregten esoterischen und exoterischen Praxen ein.

Zu den Beiträgen


Erweiterungen

Alchemie

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich das Projekt Anthroposophie permanent weiter entwickelt. Bedingt durch die geschichtlichen Wandlungen wurde es von Befürwortern wie Kritikern in immer neuem Licht gesehen und neu formuliert. Auch heute findet diese dauernde Neukonzeption von Anthroposophie statt. Eines der Gebiete, auf dem diese Veränderungen erarbeitet werden, ist die Esoterikforschung. Diese Forschung stellt einen der zukunftsoffenen Zweige der akademischen Welt dar.



anthroblog

anthroblog oder anthro’blog hat nichts mit Anthropologie zu tun. Im Anthroblog geht’s um Anthroposophie. Was ist der Unterschied zwischen Logie und Sophie? Es ist wie mit Theologie und Theosophie: die eine handelt von Begriffen, die andere von der Anschauung und Erfahrung des Göttlichen. Ebenso geht es im Anthroblog um die Anschauung und Erfahrung des Menschlichen …

Der anthroblog beteiligt sich nicht an Polemiken oder Parteibildungen. Er setzt sich mit Dingen auseinander, die wirklich wissenswert oder symptomatisch für den Geisteszustand unserer gegenwärtigen (westlichen) Gesellschaften sind.

zum anthroblog


trithemius verlag

trithemius verlag

Der trithemius verlag existierte von 1993 bis 2005 unter der Leitung von Lorenzo Ravagli in München. Er spielte eine maßgebliche Rolle bei der Etablierung einer wissenschaftlich-kritischen Selbstreflexion in der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung. Nachdem der von ihm angeregte Bewusstseinswandel im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts vom anthroposophischen Mainstream aufgegriffen worden war, stellte er seine Publikationstätigkeit ein.

Zur Backlist des trithemius verlags


Publikationen

Publikationen

Buchpublikationen des Webmasters

Rudolf Steiner - Biografische Miniaturen

Ende 1912 trennte sich die von Rudolf Steiner geleitete Deutsche Sektion von der Theosophischen Gesellschaft Annie Besants. Im Februar 1913, bei der ersten Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft in Berlin, hielt Steiner einen autobiografischen Vortrag, in dem er auf seine Kindheit zurückblickte. Darin teilte er einige intime Details mit, die sich sonst nirgends erwähnt finden.

Das Evangelium der Bewusstseins-Seele.

Vor hundertzwanzig Jahren schrieb Rudolf Steiner ein Buch, das eine Anleitung zum selbständigen Denken ist: »Die Philosophie der Freiheit«. Mit dieser Anleitung befasst sich die vorliegende Schrift, denn der Verfasser ist der Überzeugung, dass die Tiefen der »Philosophie der Freiheit« noch längst nicht ausgelotet sind.

Meditationsphilosophie. Untersuchungen zum Verhältnis von Philosophie und Anthroposophie.

Die Philosophie ist ein Weg zur Initiation, fern von New Age, Guruismus und bewusstseinsverdunkelnder Ekstatik. Insbesondere der bis in die Gegenwart lebendige Platonismus hat das Wissen von der initiatorischen Aufgabe der Philosophie seit ihrem Ursprung lebendig erhalten.
In seiner »Philosophie der Freiheit« hat Rudolf Steiner den Initiationsweg des philosophischen Denkens paradigmatisch für die Moderne dargestellt.

Gespaltenes Antlitz. Amerika auf der Suche nach seiner Identität.

Amerika - Land der unbegrenzten Widersprüche. Als Weltpolizei versucht die einzige noch verbliebene Supermacht, westliche Werte zu verteidigen, die sie selbst eklatant verletzt.

Anthroposophie und der Antisemitismusvorwurf. Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit.

Anthroposophie und der Rassismusvorwurf. Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit.

Aufstieg zum Mythos. Ein Weg zur Heilung der Seele in apokalyptischer Zeit.

Wir können nicht so weiterleben wie bisher. Diese Einsicht Peter Sloterdijks bildet auch die Grundlage für die Untersuchungen dieses Buches. Die apokalyptische Einsicht fordert uns dazu auf, unsere Gegenwart und Zukunft mit anderen Augen zu betrachten. Die Moderne hat sich bisher als Endprodukt der Evolution verstanden, das aus der Entmythologisierung hervorgegangen ist. Vom Mythos zum Logos, hieß die Devise.

Die geheime Botschaft der Joanne K. Rowling. Ein Schlüssel zu Harry Potter.

Was steckt hinter dem Erfolg von Harry Potter? Wie gelingt es Joanne K. Rowling, gleichermaßen Erwachsene wie Kinder zu faszinieren?

Unter Hammer und Hakenkreuz. Der völkisch-nationalsozialistische Kampf gegen die Anthroposophie.

Ravaglis Untersuchung zeigt die bedeutende Rolle, die die Anthroposophie im gesellschaftlichen Diskurs der wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik spielte. Sie dokumentiert, in welcher Form sich die militant-konservativen und rechts-revolutionären Kreise dieser Gesellschaft von der Anthroposophie absetzten.

Zanders Erzählungen: Eine kritische Analyse des Werkes »Anthroposophie in Deutschland«.

Die vorliegende Arbeit stellt eine exemplarische Untersuchung der Zanderschen Hauptthesen dar. Diese Hauptthesen lauten: - der Begründer der Anthroposophie war ein opportunistischer Eklektiker, - seine geistige Biografie ist von Brüchen gekennzeichnet ist, die er verschleierte, - er schöpfte den Inhalt der Anthroposophie in seinen wesentlichen Teilen aus der damals zugänglichen theosophischen Literatur, - dieser Inhalt ist letztlich inexistent, - die wesentlichen Antriebe in Steiners Leben waren Macht- und Geltungstrieb.

Kontinuität und Wandel. Zur Geschichte der Anthroposophie im Werk Rudolf Steiners.

Kontinuität und Wandel ist die exemplarische Darstellung der Schritte Rudolf Steiners auf dem Weg von der Philosophie zur Anthroposophie. Zugleich können die Studien Lorenzo Ravaglis und Günther Röscherts als eine Antwort auf die immer wiederkehrende Frage Was ist Anthroposophie? gelesen werden.

Jahrbuch für anthroposophische Kritik 1993-2005.



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